Unterschrieben: Aufträge für beide Kita-Projekte

Bevor man zum ersten Mal fünfstellige Summen ausgibt, und erst recht, wenn es Geld ist, das die Genossenschaftsmitglieder beigesteuert haben, möchte man ganz sicher sein, dass alle Risiken bedacht sind, dass alle Auflagen erfüllt und alle Verträge unterschrieben sind.

Warum und an welchen Stellen dies ein überraschend langer Prozess war, haben wir auf der Generalversammlung beschrieben. Hier die wichtigsten Stichworte: Dachpachtvertrag und Stromverkaufsvertrag mussten mit der Gemeinde geschlossen sein. Sicherheit und Statik mussten geklärt sein. Garantien, Wartung, Haftung und Versicherung waren zu bedenken. Und wer glaubte, dass die Produktwahl ein Selbstgänger sei, wäre überrascht gewesen von der Angebotsvielfalt im Detail. Im Neubau kommt dann noch die Abhängigkeit vom Baufortschritt hinzu.

All diese Hürden sind erfolgreich genommen, so dass wir endlich die Auftragsvergabe vollziehen konnten. Nicht ganz wie bei Gründung unserer Genossenschaft Ende 2024 geplant ist dabei die Abfolge unserer Projekte über die Zeit: Die Photovoltaik auf der evangelischen Kita wird frühestens zum Hochsommer / Frühherbst 2026 Strom liefern und damit auch Erlöse generieren.

Die Photovoltaik auf dem Kita-Neubau haben wir jetzt zeitgleich, beim selben Solarteur-Unternehmen und mit vergleichbarer Technik beauftragt, damit wir Kosten sparen. Die PV-Montage wird aber vom allgemeinen Baufortschritt (vor allem Elektrik und Dach) abhängen, so dass wir einen Montagebeginn nach Fertigstellung der PV auf der evangelischen Kita erwarten. Wann die Anlage dann ans Netz geht, wissen wir noch nicht genau; die Kita soll ihre Funktion im Frühjahr 2027 aufnehmen. Ob und wann vorher das Gebäude, das voraussichtlich bereits für den Innenausbau im Herbst / Winter 2026 und Frühjahr 2027 beheizt werden muss, dafür Strom vom Dach verbrauchen kann und Erlöse bringt, ist im Moment offen.

Eins ist aber klar: Es geht voran mit regenerativen Energien in Bürgerhand!